„Die Welt erschließt sich dem Kind über Bewegung. Schritt für Schritt ergreift es von ihr Besitz. Mithilfe von körperlichen- und Sinneserfahrungen bildet es Begriffe; im Handeln lernt es Ursachen und Wirkungszusammenhänge kennen und begreifen.“ (Renate Zimmer)

Warum Bewegungskinderhaus?

Kinder sind ständig in Bewegung und haben von Natur aus viel Freude daran. Deshalb ist sie Ausdruck kindlicher Bewegungsfreude. Großen Spaß bereitet es Kindern zu hüpfen, springen, klettern, laufen, rennen, schaukeln, balancieren und andere Bewegungsformen auszuprobieren und zu trainieren. Außerdem wirkt sich Bewegung positiv auf die gesamte Entwicklung des Kindes aus. Durch mehr Bewegungssicherheit gewinnen sie Selbstvertrauen und lernen sich richtig einzuschätzen. Durch Bewegung „begreifen“ Kinder ihre Umwelt, die Gesundheit und das Wohlbefinden wird verbessert.

Durch beengte Lebensräume und den gesellschaftlichen Wandel heutzutage, fährt man beispielsweise schon die kleinste Strecke mit dem Auto, die Kinder sitzen heutzutage schätzungsweise täglich ca. 90 Minuten vor dem Fernseher oder Computer. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diesem entgegenzuwirken und allen Kindern von klein an vielfältige Bewegungsmöglichkeiten aufzuzeigen und anzubieten. Von Anfang an möchten wir durch einen zur Bewegung auffordernden Raum, regelmäßig angeleitete, freie Bewegungsangebote und einer naturnahen Außenspielfläche, den Kindern viel Anreiz zur Bewegung bieten.

Schwerpunkte

Für die Gesamtentwicklung des Kindes ist die Bewegungserfahrung entscheidend. Schon im frühen Kindesalter ist die Bewegung nicht nur für die Gesundheit und die Bewegungsentwicklung entscheidend, sondern auch für die kognitive und soziale Entwicklung. Des weiteren lernen Kinder sich selbst einzuschätzen und steigern ihr Selbstvertrauen.
Anstatt danach zu fragen, was Kinder krank macht, stellt sich vielmehr die Frage danach, was Kinder auch bei bestehenden Belastungen gesund bleiben lässt. Neben der Bewegung wird dies durch gesunde Ernährung unterstützt. Daher sehen wir gesunde Ernährung als einen zusätzlichen Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit.
Um die Räumlichkeiten allen Kindern zugänglich zu machen arbeiten wir mit einem teiloffenen Konzept. Teiloffene Arbeit bedeutet, dass die Kinder während einer festgelegten Zeit (Freispielzeit) in allen Gruppenräumen und auf dem Flur spielen dürfen.

Was ist uns Wichtig

Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Bildung und Erziehung ihres Kindes. Kindertageseinrichtung und Eltern begegnen sich als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind.(BEP) Deshalb streben wir eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft an, in der wir gemeinsam zum Wohl der Kinder kooperieren. Wichtig ist hierbei ein freundlicher, gegenseitiger respektvoller Umgang miteinander, beidseitiges Interesse, regelmäßiger Informationsaustausch und eine positive Grundhaltung.
Übergänge gehören zum Lebenslauf eines jeden Menschen. Der Eintritt in die Krippe bzw. den Kindergarten ist eine neue Veränderung im Leben eines Kindes und der Familie. Häufig ist es das erste Mal, dass das Kind für einige Zeit nicht in seiner gewohnten Umgebung (Familie) ist.
Uns ist es wichtig diesen ersten Übergang besonders zu begleiten, da dabei die Weichen für weitere Transitionen gestellt werden.Übergänge bedeuten Veränderungen und sind häufig ein kritisches Lebensereignis bei dem wir Sie als Eltern/Familie und ihr Kind unterstützen und begleiten möchten. Die Eingewöhnungszeit ist für uns eine sehr individuelle Zeit, welche immer individuell gestaltet werden muss.
Als Kindertagesstätte haben wir die Aufgabe eine Reihe von Basiskompetenzen zu fördern. Dies führt zu einer ganzheitlichen Entwicklung des Kindes.
Durch unseren Schwerpunkt Bewegung werden viele Kompetenzen der Kinder angesprochen und gefördert.

  • Neugierde und individuelles Interesse
  • Denkfähigkeit
  • positives Selbstkonzept
  • grob- und feinmotorische Kompetenzen
Um eine ganzheitliche Bildung zu ermöglichen werden bei uns alle Bildungsbereiche des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes angesprochen. Zum Beispie kann der Bereich soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung mit Bewegung verbunden werden. Beispielsweise durch Mannschaftsspiele (Fußball, Wettlaufspiele ). Die Kinder lernen Rücksicht auf einander zu nehmen (warten bis das Kind fertig ist). Sie müssen sich an Regeln halten (Spielregeln, soziale Regeln (Niemanden weh tun)).